Was macht der Loxone Miniserver?
Der Miniserver ist die zentrale Steuerung eines Loxone-Systems. Er verarbeitet die Eingaben der eingebundenen Geräte und führt die konfigurierte Automatisierung aus. Je nach Ausstattung lassen sich etwa Beleuchtung, Beschattung und Raumfunktionen miteinander verknüpfen.
Die Gebäudefunktionen werden lokal ausgeführt. Einzelne zusätzliche Dienste und externe Anbindungen können dennoch eine Internetverbindung benötigen. Deshalb unterscheiden wir zwischen der eigentlichen Automation und den dafür ergänzend genutzten Online-Diensten. Loxone: Aufbau und lokale Verarbeitung
Tree, Air und Erweiterungen haben unterschiedliche Aufgaben
Tree ist die kabelgebundene Geräteanbindung innerhalb des Loxone-Systems. Sensoren und Aktoren werden an passende Tree-Schnittstellen angeschlossen. Die Grenzen eines Anschlusses und die zulässige Verdrahtung richten sich nach den Herstellerunterlagen. Loxone: Tree Extension
Für die drahtlose Ergänzung gibt es die Air-Gerätefamilie. Funkabdeckung, Spannungsversorgung und die konkrete Geräteauswahl werden bei einer Nachrüstung gesondert betrachtet. Erweiterungen stellen weitere Ein- und Ausgänge oder Kommunikationsschnittstellen bereit; deren Unterstützung muss zum Miniserver und zum Softwarestand passen.
DALI und andere Systeme einbinden
Eine DALI Extension kann geeignete Beleuchtungstechnik mit dem Miniserver verbinden. Bei einem vorhandenen Gerät prüfen wir ausdrücklich die Hardwaregeneration und den Softwarestand: Die Unterstützung neuerer DALI-2-Funktionen ist nicht bei jeder älteren Extension gegeben. Loxone: DALI Extension und DALI-2-Unterstützung
Für jede Fremdsystemanbindung legen wir fest, welche Werte gelesen, welche Befehle gesendet und welche Rückmeldungen ausgewertet werden. Ein passender Stecker oder die allgemeine Nennung einer Schnittstelle bestätigt noch nicht den vollständigen Funktionsumfang.
Beispiel: Raumfunktionen gemeinsam abstimmen
In einem Büro können Anwesenheit, Tageslicht und manuelle Bedienung zusammenwirken. Die Beleuchtung soll zur Nutzung passen, die Beschattung sinnvoll reagieren und die gewünschte Raumtemperatur erreichbar bleiben. Welche Signale und Stellglieder dafür benötigt werden, ergibt sich aus der Funktionsbeschreibung.
Wir stimmen ab, wie eine manuelle Bedienung die Automatik beeinflusst und wann wieder zum normalen Betrieb zurückgekehrt wird. Auch das Verhalten nach einem Spannungsausfall und bei nicht erreichbaren Geräten gehört zu dieser Abstimmung. So entstehen nachvollziehbare Abläufe statt voneinander unabhängiger Einzelregeln.
Eine übersichtliche Konfiguration erleichtert die Betreuung
Räume, Geräte und Funktionsbausteine erhalten eindeutige Namen und Zuordnungen. Bei einer Erweiterung soll erkennbar bleiben, welche Aufgabe ein Gerät erfüllt und welche weiteren Funktionen davon abhängen.
Bei Bestandsanlagen erfassen wir zunächst Miniserver, Erweiterungen, Softwarestand und verfügbare Projektdateien. Anschließend prüfen wir die gewünschte Änderung und sichern den bearbeiteten Stand. Aktualisierungen und Geräteaustausch werden mit den jeweils gültigen Herstellerangaben abgeglichen.
Unser Beitrag bei Systega
Je nach vereinbartem Umfang übernehmen wir Konfiguration, Programmierung, Schnittstellen und die Abstimmung der Bedienung. Die elektrotechnische Umsetzung und die Funktionstests koordinieren wir mit den beteiligten Fachbetrieben.
Mehr zu Systemintegration und Programmierung, DALI-Lichtsteuerung und Betreuung.
Aktueller Beitrag: Hackerangriff auf Loxone – was Betreiber jetzt wissen sollten. Wir ordnen die Herstellerinformationen und die Bedeutung der lokalen Systemarchitektur ein.
Fachquellen: Loxone, in den Abschnitten verlinkt. Redaktioneller Stand: Oktober 2026.